Bangkirai ist ein hell-bis mittelbraunes Holz, dass nach seiner Verarbeitung stark nachdunkelt und danach eine graue unauffällig strukturierte und schwach poröse Oberfläche trägt. Dauerhaftigkeitsklasse 2. Wir weisen darauf hin, dass bei der Kombiprofil-Ausführung (1-seitig gezahnt/1-seitig geriffelt) die gezahnte Seite die A-Seite ist. Kleine Wurmlöcher, so genannte Pinholes von 1—1,25 mm Durchmesser, welche durch Insekten verursacht werden, beeinträchtigen die Widerstandsfähigkeit nicht. Ebenso zählt die Anhäufung von Harzkanälen (Ausharzung), Farbunterschiede, sowie Risse, zu standardmäßigen Eigenschaften von Bangkirai und sind nicht reklamationsberechtigt. Da Bangkirai ein Hartholz für den Außenbereich ist, kann auch das Auftreten von fest verwachsenen Ästen, Faserstauchungen, Poreninhalte, feine Trockenrisse, Rindeneinwuchs, Rissbildung an den Hirnenden, Verwachsungen, Wasserflecken und längenabhängigen Spannungskrümmungen nicht reklamiert werden. Auch Einzugswalzenabdrücke, parzellenweise sägerauhe Stellen auf der Unterseite und an den Längskanten, sowie Lattenabdrücke, die durch den Transport, die Verladung oder die Lagerung entstehen können, zählen ebenso zu den Bandbreiten des Erlaubten für Bangkirai.

Der Kontakt mit Eisen sollte jedoch grundsätzlich vermieden werden, da eine blauschwarze Verfärbung (Oxidation) eintreten kann. Durch das Ausbluten der wasserlöslichen Inhaltsstoffe in Bangkirai, kann es zu Verschmutzungen an Fassaden etc. kommen. Dies kann durch geregelte Wasserabführung oder konstruktiv verhindert werden. Dies muss zwingend beachtet werden.

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